Vom 17. bis 19. Juni 2024 trafen sich 50 LEADER-Aktionsgruppen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und Ostbelgien
Im Mittelpunkt standen der Austausch über innovative Projekte zur ländlichen Entwicklung und die Vorstellung erfolgreicher Strategien durch die LAG Lebens.Wert Pongau-Tennengau. Der Gastgeber zeigte eindrucksvoll, wie nachhaltige Entwicklung, regionale Wertschöpfung und Klimaschutz gefördert werden können. Die beiden deutschsprachigen LAGs aus der Wallonie, „100 Dörfer – 1 Zukunft“ und „Zwischen Weser und Göhl“, nahmen ebenfalls teil.
Nach der Anreise erhielten die Teilnehmer in der Mobilitätszentrale Bischofshofen erste Einblicke in regionale Mobilitätslösungen. Anschließend wurden im Pflegerschlössl Projekte zur Nachhaltigkeit im Tourismus und biodiversen Gartengestaltung präsentiert. Am zweiten Tag standen Regionalität und Mobilität im Fokus: Der „Abenteuer Bauernbogen“ in Abtenau verknüpft moderne Architektur, Tierwohl und Regionalität auf einem Bauernmarkt, der den Austausch zwischen Produzenten und Konsumenten fördert. In Werfenweng wurde die sanfte Mobilität vorgestellt, darunter ein Shuttle-Bus-System, das Einheimische und Touristen flexibel durch die Region bringt. Das LEADER-Projekt „DUADO“ verdeutlichte zudem, wie ein revitalisiertes Begegnungshaus zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens beiträgt.
Der dritte Tag widmete sich der Zukunft: Das MINT-Labor „SciEnnsPark“ in Altenmarkt fördert Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und eröffnet Kindern und Jugendlichen neue berufliche Perspektiven. Besonders der Fokus auf Inklusion, insbesondere für Frauen und Migranten, wurde hervorgehoben. Insgesamt bot die Exkursion wertvolle Impulse für die ländliche Entwicklung und die Zusammenarbeit der LAGs.





